Bewertung:
Label:
Unjust Music
Released:
29. 4. 2003
Stil:
Faith No More mit Geschrei
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Wie Faith No More in ihren besten Tag heulen und rocken die Jungs von Unjust auf "Glow", als ob morgen die Welt untergehen würde und deshalb noch ein letztes Mal alles Leid in die Welt hinausgeschrien werden müßte. Bombastische Gitarre paaren sich mit gewaltigen Drums, um gemeinsam mit düster getragenem Leadgesang sich zu einer gelungenen Mischung zu vereinigen. Die Platte ist jedem zu empfehlen, der sich an einem Tag nicht besonders gut fühlt und deshalb ein bißchen Dampf ablassen will. Das wird mit Unjust und dem Bombastrock von "Glow" schon gelingen. Das Pein der Welt wird dort jedenfalls angeprangert, als ob das die einzige Profession von Unjust wäre. Typisch zum Beispiel: Song 4 "Tired". Die Doublebass pocht zum gigantischen Gesang und läßt von den düsteren Seiten der Welt berichten. Wer eher ein Anhänger der leiseren Töne ist, sollte daher von Unjust die Finger lassen. Wer aber im Gegenteil doch ein Fan davon ist, die Anlage laut aufdrehen zu wollen, ist hier genau richtig. Und auch für andere kann diese Platte an besonderen Tagen, an denen die Sonne nicht aufgeht, nicht falsch sein. Etwas Ruhe in das schmerzvolle Gesamtbild bringt Song 6 "Falling". Die stillere Gangart dieses Tracks hat mich wieder beruhigt. Anscheinend haben Unjust doch nicht nur schlimme Sachen erlebt. Im Endeffekt eine gelungenes Album für alle Liebhaber großer Rockszenarios.
(Alex)
Band
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"way out"
"face paint"
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