Bewertung:
Label:
Island Records
Released:
22.07.2003
Stil:
Hardcore
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Thrice as Thrice can be.
Mit "The artist in the ambulance" präsentieren uns Thrice ihren mittlerweile dritten Longplayer via Island Records. Im Vergleich zu den Vorgängern ist er vom Sound her deutlich abgeschliffener geworden, jedoch erscheint er keineswegs zu glatt. Musikalisch bleibt alles beim alten. Strophen mit deutlich hörbaren Metalanleihen und dafür umso melodischere Refrains.
Mit dem Opener "cold cash and colder hearts", welches eigentlich keiner Erklärung oder Interpretation bedarf, starten Thrice mit einem gewaltigem, kraftvollem Stück, das dem Hörer jedoch gegen Ende eine Atempause gönnt, indem es im Midtempobereich mündet. Mit "all thatīs left", welches man sich ja auch herunterladen kann, liefern Thrice meiner Ansicht nach ein Paradestück ab und einen Song, der zugleich stellvertretend für die ganze Platte stehen kann.
Thrice präsentieren sich - wie gehabt - von zwei Seiten. Die eine, von energiegeladenen Gitarrenparts und den dazugehörigen treibenden Drums, die andere hingegen von eingängigen, melodischen Parts, welche mit einer deutlich weicheren Stimme sowie mehrstimmigen Gesang begleitet werden, bestimmt.
Diese Platte hat es definitiv nicht nötig, mit zwei Sängern aufzuwarten, wie es in diesen Tagen in diesem Genre Gang und Gebe geworden ist. Diese Tatsache heben Thrice schon mal positiv von einer Menge ihrer Kollegen ab. Wer die Vorgängerplatten kennt und sich gut mit "the illusion of safety" anfreunden konnte oder davon sogar begeistert war, wird hier keinesfalls enttäuscht.
Geboten wird bodenständiger, abwechslungsreicher, mit guten Melodien bestückter Hardcore, der durchaus zu überzeugen weiß und keine "Durchhänger" zu verzeichnen hat.
Nicht mehr und nicht weniger. Doch das sollte reichen.
(Dennis Grenzel)
Label
Band
MP3 Downloads:
Bei mp3.com kann man sich einen Song dieses neuen Werkes herunterladen, nämlich "all thatīs left". Wem das nicht reicht: Man kann sich auf der Bandseite alle Songs des Albums anhören.
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