Bewertung:
Label:
Fat Wreck
Released:
22.9.
Stil:
Poppunkrock
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The Lawrence Arms geben sich immense Mühe, aus dem Poppunk-Einerlei auszubrechen und haben dabei ein gesundes Selbstbewusstsein.. So nehme ich an, veröffentlichen sie mit The greatest Story ever told das erste Poppunk-Konzeptalbum. Das ist schon weit mehr, als man von den durchschnittlichen Blink182-Nachfahren erwarten kann. Ihr zweites Fatwreck-Album dreht sich dabei um die Geschichte der Popkultur im weitesten Sinne. Lustigerweise scheint den Jungs die Perspektive von Zirkustieren, die im Käfig zur Belustigung der Massen umhergekarrt werden, nicht total fremd zu sein. Das Tourleben ist wohl doch nicht immer nur lustig. Mal abgesehen von diesen Gimmicks bleibt übrig, was immer übrig bleibt: schöne Melodien, mal flotte Songs, meist aber im poptauglichen midtempo gehalten und -aha, mal was anderes- zwei Vocalisten. Beide stellen einen Gegenpol zueinander dar, hier wird gesungen, dort ein wenig gebrüllt, aber so wahnsinnig groß sind die Unterschiede dann doch nicht. Wenn man es nicht wüsste, könnte man annehmen, hier ist ein Sänger am Werke, der über eine große Variationsbreite seiner Stimme verfügt. Andere Sänger zumindest können so was.
Wenn man das hier so liest, könnte man meinen, ich mag die Scheibe nicht. Das stimmt nicht ganz, nur gibt es nach Abzug des netten Artworks (sogar mit Fußnoten) und des Konzeptentwurfs nicht so viel Sensationelles, um den Hörer vom Hocker zu blasen. Bei der größten Geschichte, die jemals erzählt wurde, handelt es sich wohl um die durchschnittlichste Platte, die jemals eingespielt wurde. Das ist nicht schlecht, unterhält eine Weile ganz angenehm, tut überhaupt nicht weh, habe ich aber zumindest genauso schnell wieder vergessen. Gute Platte für Zeiten, in denen man etwas bodenständiges sucht. Will man allerdings mehr Aufregung im Poppunk, empfehle ich die neue Scheibe von Brand New.
(Elmar)
Label
Band
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"on with the show"
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