Bewertung:
Label:
Redfield Records
Released:
2002
Stil:
Emo
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"That very time I saw?" Mmh, werden jetzt viele Schlaumeierchen unter euch denken, war das nicht dieser Shakespeare mit seinem Sommernachtstraum. Ja, richtig, auch. That very time I saw steht nämlich ebenso für eine richtig gute Emo-Punkrock-Band aus deutschen Gefielden. Den Beweis sind die fünf Düsseldorfer mit ihrem Debutalbum "The grand theft" angetreten, gemastert von Kai Blankenberg, der sich u.a. auch den DONOTS oder Pale verschrieben hat. Klare Beweislage: Dieses Album leidet, bebt, bibbert, tobt, reißt mit. Alles in allem: Es rockt. Wirklich guter Emo-Rock. Zwar traut sich die Band selbst laut Platteninfo kaum noch dieses "E-Wort" in den Mund zu nehmen. Egal, diese Platte ist einfach nur ehrliche Musik, die intelligent Gefühle zeigt. Stilsicher zwischen den eigenen Idolen Samiam oder Quicksand zeigen die Rheinländer, das eben doch auch Männer Gefühle zeigen können (und dies nicht nur, wenn das favorisierte Fussball-Team verliert). Ausgeschlossen ist mit diesem Erstling dann auch nicht, dass die Jungs von TVTIS mit ihrer Art, das Leid der Welt anzuprangern, selbst zu Idolen werden. Dafür werden vielleicht schon die exzellenten Vocals sorgen. Denn die überzeugen bei diesem Album in der Tat. Gerade bei Bands aus der Heimat oftmals als Schwachpunkt ausgemacht, liegt hier gerade ein Pluspunkt der Platte. Oder um es mit einem abermals gar lustigen Vergleich zu sagen. Rostock, das ist nicht nur die Stadt an der Ostsee mit den vielen kurzhaarigen Menschen. Nein, der Rostock mit dem Vornamen Kai von den TVTIS ist zudem eine große Hoffnung am deutschen Emo-Heulerhimmel. Sicher wird durch diese Scheibe -ebenso wie durch so viele andere Scheiben auch- das Rad nicht neu erfunden, aber vermutlich kann jeder, der diese Art von Musik gut findet, über solche Schönheitsfehler hinwegsehen.
(Alex)
Label
Band
MP3 Downloads:
"tables turning "
"maybe weŽll go to rio"
TVTIS bei mp3.com
"tables turning" video (.wmv)
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