cover demnächst Songs: Ohia - "magnoliaelectric, co"
Bewertung:
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Label:

Secretly Canadian

Released:
4.3.2003

Der fleißige Jason Molina, der Kopf hinter Songs:Ohia, tritt auch 2003 nicht kürzer und beglückt uns mit einem neuen Werk seines Projekts mit dem gewöhnungsbedürftigen Namen. Die Grundzutaten der Scheibe sind die gleichen geblieben. Langsame Songs, spärliche Instrumentierung, vornehmlich akustisch vorgetragen und dazu gediegene Vocals waren und bleiben das Markenzeichen. Obwohl ich nur lückenhaft mit dem Backkatalog von Songs:Ohia vertraut bin, hab ich das Gefühl, dass es sich hier um die Spitze einer langen Entwicklung handelt. Die Songs sind alle von der ersten Minute mitreißend, ja einlullend sozusagen. Ich habe die Scheibe zuerst im Auto in einer der ersten lauenNächte dieses Frühlings gehört und es hat mich förmlich umgeblasen. Das Geheimnis hinter diesen Aufnahmen, das ich entdeckt zu glauben habe, ist, dass alle Beteiligten einfach ein gutes Gespür für eingängige Melodien und Refrains haben und daneben den wärmsten Sound produzieren, den die Welt je gesehen hat. Das klingt jetzt vielleicht nicht so originell, triffts aber. Das ganze nimmt man dann möglichst live im Studio auf und fertig ist die Lagerfeuerromantik, sozusagen auf Platte gepresst. Dazu Jason selbst "We're going for a sort of 1950's sound, ancient echo techniques on the voxs, doo wop back up singers." Damit ist alles gesagt. Wer auf der Suche ist nach einer melancholischen Aufwärmübung für die (hoffentlich) warme Jahreszeit, die auch noch verspricht, weit darüber hinaus erhalten zu bleiben, sollte sofort zuschlagen. Wer sich unter dieser Beschreibung wenig vorstellen kann, der soll sich mal überlegen, wie wohl eine Kombination aus Isolation Years und Western-Gitarren klingt. Die ersten 1000 Kopien kommen mit einer Bonus-CD, die Demo-Versionen enthält. (reviewed by E)

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