Bewertung:
Label:
Flight 13 Records / Boss Tuneage
Released:
Juli 2003
Stil:
Pop-Punk à la XTC, Gang of Four, All...
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Endlich liegt mit "tales of discontent" das dritte Studioalbum der legendären Kick Joneses aus Kaiserslautern, die aus Bands wie Walter Elf und den großen Spermbirds entstanden, vor. Drei Jahre mussten wir nach "Who put the voodoo into punkrock?" darauf warten.
Kick Joneses bieten auf diesem Album, wie auch auf den Vorgängern, teils poppigen, teils rockendenen Punkrock, der in den Refrains stets zum Mitsingen einlädt. Die Bläser und eine Orgel fehlen natürlich auch nicht. Jedoch lassen sich auch Unterschiede verzeichnen: "tales of discontent" wirkt wesentlich reifer und "erwachsener" als die Vorgängerwerke, was keinesfalls heißen soll, dass die Energie auf der Strecke bleibt. Ganz im Gegenteil! Zweitens: Das hier vorliegende Werk ist mit Sicherheit das am besten produzierte Album, welches Kick Joneses je herausgebracht haben. Aufgenommen wurde im BluBox Studio in Troisdorf, wo den Jungs als Produzent kein geringerer als Guido Lucas mit seinem Team zur Seite stand.
Die Platte startet mit "die if you have to" und direkt schon im ersten Refrain merkt man, dass die Band im Laufe der Zeit nichts verlernt hat. Es wird kräftig gerockt, als wenn es keinen Morgen mehr gäbe, welches sich auch in Liedern wie zum Beispiel "flowers" und "letīs stay fiends" zeigt.
Mein persönlicher Favorit ist jedoch "last supper" welches mit seinem Pop-Charme und einer schönen Melodie sowie einem eher nachdenklichen Text überzeugt. So gehtīs also durchaus auch. Welch Bandbreite.
Nach dem ersten Hördurchgang fühle ich mich wieder wie knapp 20, als ich zu dem Erstlingswerk "streets full of idiots" abgegangen bin und man diese "Klassiker" auch auf diversen Konzerten zelebriert hat.
Mit "tales of discontent" beweisen die Mitdreissiger von Kick Joneses, dass sie immer noch vielen jüngeren Punkrockkapellen mit gutem Gewissen in den musikalischen Arsch treten können.
Anfixer in Form von Hörproben gibt es unter unten angegebenem Link. Bestellt werden kann das Werk am besten bei flight 13 (www.flight13.com) selbst, bis Ende Juli übrigens noch portofrei. Also nichts wie ran.
(Dennis Grenzel)
Label
Band
MP3 Downloads:
"die if you have to"
"try me"
"my funeral"
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