Bewertung:
Label:
Aggravated Music
Released:
11.2.2003
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Hope kommen aus Kanada und sind nicht besonders bekannt. Es war fast unmöglich, weitere Informationen über die Jungs in Erfahrung zu bringen. Nur soviel: Hope wurde von zwei Brüdern 1992 in Moncton New Brunswick Kanada gegründet und haben schnell einigen Undergroundstatus erreicht. Nach diversen Tapes wurde es 1996 Zeit für eine Langspielplatte, wobei dieses Wort bei einer Spieldauer von 20 Minuten eigentlich kaum passt.
Das Ergebnis hieß jedenfalls "State of Halitosis" und wurde soeben re-released.
Dies ist meine erste Berührung mit Hope.
Hope spielen überwiegend schnellen und melodischen Punkrock. Das klingt nicht sehr spannend, ist es auch nicht. Trotzdem geht hier entscheidendes vor sich. Die Jungs klopfen sich durch die 11 Tracks mit einer Spielfreude, die an Satanic Surfers zu ihren Hochzeiten erinnert und mit einer Vehemenz bei großem Gespür für mitreißende Melodien wie dereinst es nur Pennywise draufhatten. Mein absoluter Anspieltip ganz klar "Shipwreck". Man braucht ca. 2 Sekunden, um sich warmzuhören. Zuckersüße Melodien wie "Carolyn Manson" machen sofort süchtig. Ok, perfekt ist das Werk auch nicht. Abgesehen von den Vocals sind die Tracks untereinander doch sehr ähnlich: ähnliche Gitarrenriffs leiten stets ähnliche Drums ein, um dann ähnliche Soli unter die Leute zu jubeln. Wenn der Gesang nicht derartig mitreissend gehalten wäre, wäre hier alles verloren. Einziger Song, der etwas aus dem Schema rausfällt, ist "Jake the Rake", der überwiegend Mitgrölpunk-Elemente enthält.
Kurze Platte, kurzes Fazit: reinhören ist Pflicht, hier geht einiges für den, der von den genannten Referenzen noch nicht genügend Platten im Regal stehen hat.
(reviewed by E)
Label
Band
MP3 Downloads: auf der Band-Site gibt es mp3's der nachfolgenden Platten.
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