cover demnächst Honeytoast - monsoon
Bewertung:
Bewertung

Label:

Circulation Records

Released:
02.06. 2003

Stil:
Rock

Mit Honeytoast meldet sich auch mal der Osten der Republik in Sachen Rock zu Wort. Auf dem Circulation-Records-Label aus Jena veröffentlicht die Band um Sänger Alexander Dietz nunmehr ihr zweites Longplay-Album "Monsoon". Die Bandhistorie von Honeytoast begann im wesentlichen im Jahr 1999, als die Combo aus einem lokalen Ost-Nachwuchswettbewerb als Sieger hervorgehen konnte und die erste CD "Seven kingdoms of faked infinity" herausbrachte. Darauf folgten Shows u.a. mit Dog eat Dog, Die Krupps oder mit den H-Blockx. Und wie eine Mischung aus eben diesen H-Blockx und Bands wie Linkin Park hört sich dann auch das musikalische Wirken von Honeytoast an. Mal laut und heftig, mal emotional-getragen, aber stets theatralisch. Harte Grooves klatschen sich ab mit sentimentalen, gar poppigen Melodien, alles gern untermalt mit Keyboard-Parts. Typische Songs für dieses Album sind zum einen "Highly involved". Bei diesem Song darf zu Bombast-Gitarren und den obligatorischen Megaphone-Einsätzen gerockt werden. Oder aber auch "Casualties". Ein eher softer Song mit Piano-Intro, der allein durch die zuweilen einsetzenden harten Gitarrenriffs klar werden läßt, daß hier nicht George Michael oder ein anderer Pop-Ganove sein Lebenswerk fortsetzt. Hört sich schlimm an, ist es aber gar nicht: Denn letztlich bietet Honeytoast mit diesem Album all denen eine Menge, die Linkin Park`s "Hybrid theory" zu ihren Favoriten zählen. Daher ist Honeytoast auch absolut MTV- bzw. Viva-tauglich und wird daher bestimmt ein breites Zuhörerspektrum finden.
(Alex)

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zwei Songs auf der Bandseite