Bewertung:
Label:
Westerntread
Released:
8. 4. 2003
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The Format ist das erste eigene Release auf dem Label von Jimmyeatworld-Boss Jim Adkins. Geboten wird eine 5-Track-EP von zwei jungen Herren anfang Zwanzig, die sehr sorglosen und freudvollen Alternative-Pop produzieren. Beide Herren waren laut Labelinfo gelangweilt von den musikalischen Grenzen der Punkbands, in denen sie ihre Zeit verbrachten und haben ihre Vorliebe für 80er Pop mit den Einflüssen von den Beatles bis hin zu Cat Stevens/James Taylor Singer/Songwriter-Veteranen entdeckt und sich zu The Format mit (bisher) Projektcharakter zusammengeschlossen. Ob sie auch von den verkaufszahlenmäßigen Grenzen der Punkbands gelangweilt waren, ist nicht überliefert und bleibt bösen Zungen vorbehalten. Herausgekommen sind fünf recht zauberhafte Tracks, mit denen man nach ca. zweimaligem Hören warm geworden ist. Unbeschwert wird drauflosmusiziert und man hat den Eindruck, dass die Jungs froh sind, ihre wahren Vorlieben hier ausleben zu können. Das beginnt bei der programmatischen "First Single" und reicht bis zu hymnenhaften Ergebnissen wie "Letīs make this moment a crime". Auf das JEW-eigene Label passen sie sehr gut, sind sie doch mit den ruhigen Momenten der letzten Jimmy-Platte "Bleed American" sehr gut zu vergleichen. Wem die gefallen, der dürfte auch keine Schwierigkeiten haben, an dieser kurzen Scheibe Gefallen zu finden. Eigentlich ist es erstaunlich, dass es sich hier um die Musik zweier Anfang Zwanzigjähriger handelt, vermutete man doch viel eher das Produkt solcher Musiker, die lange Jahre dem Punk gefröhnt haben und erst im Alter die populäreren Töne für sich entdeckt haben. Wie sich diese Entwicklung nämlich bei den Vorreitern dieser Szene anhört, kann man bei den großartigen und verbrüderten im Geiste Solea nachhören. Auf weitere Outputs ist man dort gespannt und darf es auch hier sein.
(Elmar)
Label
Band
MP3 Downloads:
Hier gibts alle tracks der Scheibe als 30 Sekunden Sample
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