Bewertung:
Label:
G-Force/ SPV
Released:
22.09.2003
Stil:
Horror Punk, Devil Rock
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Konichi wa, Zombi- San desu. Die Untoten aus Osaka/ Japan. Die japanischen Rocker waren schon immer groß für unfreiwillige Komik, kein Wunder, das da deutsche Grottenbands wie Scorpions oder Warlock groß werden konnten. Das Promo kommt mit einer Papiertüte, die man sich aufsetzen soll, wenn man mal serial killer spielen will. Oder wenn man von zu viel Sushi kotzen muß. Spaß beiseite, die Bio lässt großes erwarten, denn die Band steht wohl ziemlich auf die ebenfalls zur unfreiwilligen Komik neigenden Krankköpfe, die Misfits. Der Gesang und die Hooks klingen ein bisschen nach einem wiederauferstandenen Joe Strummer, bei dem beim Schreien gelegentlich ein paar Maden und Würmer aus dem Hals fliegen. Hirosuke (vox) klingt nach einem Mischmasch aus Französisch, Englisch und Japanisch und Kotze, also man versteht außer den permanenten "ooh-ooh-oooh" chorals sehr wenig, was die ganze Geschichte irgendwie schnuckelig macht, besonders, wenn man sich vor Augen hält, wie freundlich und förmlich die Japaner doch sind. Der Sänger rotzt und grölt sich einen zurecht, das beim HNO wohl ordentlich die Kassen klingeln (New Bomb Turks
). Die Scheibe punkt und rollt gewaltig Old School mäßig, klingt sehr britisch, erinnert teilweise an die Anfänge des Oi Punk, als er noch eine Arbeiterbewegung war. Ich denke da z.B. an die Grob-Asis von Cocksparrer. Der Drummer Takayuki haut ordentlich mit seinen chop- sticks auf die Felle, besonders interessant sind leichte DŽN`B Anleihen im Opener "Thirteen". Der hat bestimmt einen "I LOVE MY SNARE" Sticker auf seinem Toyota. Alles in allem finde ich das ganze eigentlich ziemlich Schrott, es ist aber auf seine Art irgendwie sympathisch und macht Spaß, sowie die bekloppten Knorkator. Wenn die Band sich nicht ernst nimmt, was mir nicht ganz so klar werden will, hat Sie damit ja ihr Ziel erreicht. Die CD kommt daher mit einer DVD. Die enthält vier Videos der vier Japaner, die stark an vier mit Sake besoffene zu Karneval erinnern, die als Slipknot gehen. Ich kann mir vorstellen, das die Band live eine menge Spaß macht. Von CD nervt mich allerdings die immer gleiche Struktur, alles klingt gleich, aber den Freunden des Köstüm-Horror-Punk N Roll wird das ganze sicherlich eine große Freude bereiten. Auch der Besuch auf der HP lohnt sich. Aber ich verkleide mich lieber als Cowboy
. Peng peng statt chop chop.
"Sie sind elende Wanzen, diese Kritiker." Honore Balzac, 1799-1850
(CS)
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Band
MP3 Downloads:
drei Songs der Sensenmänner
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