Bewertung:
Label:
Stardumb
Released:
2003
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Mit den Tip Toppers, den Travoltas und eben
diesen Jungs scheint sich in Holland die heimliche Speerspitze des Klassischen Punkrock-Revivals
zu formieren. Eingängigkeit und Pop werden ganz groß geschrieben, trozdem gibts keinen
glattgebügelten MTV-Sound, sondern echte kleine PunkRock-Perlen, mit dem richtigen Flair und der nötigen Portion Dreck. Die Apers sind schon eine ganze
Weile am Start, immerhin seit 1996. Sie kommen aus Rotterdam aber diese Platte klingt
dermassen amerikanisch, dass es nur so kracht. Die Eindeutigen
Vorbilder sind allerdings in der Vergangenheit zu suchen. Die Queers sind die einzige noch existierende
Band, die mir als Vergleich einfällt. Denn das, was die Apers auf diesem ihrem zweiten Album
an Melodien abfeuern, das haben die wenigsten der jüngeren amerikanischen Vergleiche jemals
auch nur aus Entfernung gesehen. Die Apers haben beinahe ein solches Hitpotential wie es nur die
Ramones auf einer Platte versammeln konnten. Und sie scheinen diese Songs mit einer Lässigkeit
aus dem Ärmel zu schüttlen, dass ich nur staunen kann. Da geht einem das Herz auf und die Mundwinkel
nach oben. Jeder dieser eigentlich simplen kleinen Songs setzt sich unmittelbar in den
Gehörgängen fest und kann einem den Tag retten. "almost summer" und "love me touch me feel me"
sind nur zwei von 12 Beispielen perfekter Popmusik. Die Apers haben hier einen kleines zeitloses Stück Punkrock geschaffen. Hey, Hey, Hey. Der Sommer ist gerettet !
(reviewed by S)
Label
Band
MP3 Downloads:
"almost summer"
"love me touch me feel me"
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