cover demnächst Acceptance - black lines to battlefields (EP)
Bewertung:
Bewertung

Label:

The Militia Group

Released:
20.05.2003 (US)

Stil:
Pop-Punk

Ja, dieses Debut funktioniert. Entweder man mag Acceptance vom ersten Augenblick an oder man mag sie nicht. Um das herauszufinden, muss man sich lediglich den ersten Song anhören. Das ist flotter, melodischer, poppiger Punkrock, der direkt vom Gehörgang ins Gehirn gelangt. Acceptance erfinden die Musik bestimmt nicht neu, aber diese Debut-EP lässt sehr viel Potenzial erkennen. Als ich sie das erste mal hörte, musste ich beim zweiten Refrain schon mitsingen. Sich in dieses Werk reinzuhören, erfordert nicht viel geistige Arbeit, was aber in keinster Weise gegen das Machwerk von Acceptance spricht. Der erste Vergleich, der mir hierzu in den Kopf schoss, waren die großen Jimmy Eat World, obwohl Acceptance wesentlich mehr Spielfreude erkennen lassen. Man könnte dieser Band jetzt vorwerfen, sie würde im Fahrwasser e.g. Band schwimmen, doch glaube ich, dass dieser Vorwurf nicht gerechtfertigt wäre. Das könnte man bei einer Menge Bands sagen, die derzeit aus Amerika stammen und in dieses Klischee passen würden. Bei Acceptance höre ich jedoch soviel Spielfreude, Energie und Überzeugung von dem, was sie da zustande bringen, heraus, dass es mir fern liegt, ihnen das zu unterstellen. Man überzeuge sich doch bitte selbst. Eins ist jetzt schon sicher: Acceptance werden groß. Größer als viele ihrer Mitstreiter. Ich habe das im Gefühl. Und dieses täuscht mich selten, sehr selten. Auf der Homepage der Band kann man sich auch schon das Video zu "permanent" ansehen. Das habe ich bestimmt schon viel zu oft gesehen. Und jetzt einmal mehr. Da ist einfach dieser unwiderstehliche Drang. "permaniiiiiint, nothing is permaniiiiiint…"
(Dennis Grenzel)

Label

Band

MP3 Downloads:
Hier kann man sich 3 Lieder von "black lines to battlefields" runterladen, nämlich "permanent", "seeing is believing" und "bleeding heart".